Nachbericht Frühjahrskonzert 2018

Besser als mit den Worten von Theo Auer der OVB Heimatzeitungen können wir das diesjährige Konzert nicht beschreiben.

„Die Darbietungen der Rosenheimer Stadtkapelle zu ihrem Frühjahrskonzert 2018 hätten ein ausverkauftes Haus verdient gehabt. Das Symphonische Blasorchester präsentierte mit anspruchsvollen Vorträgen ein Niveau, das den Vergleich mit professionellen Orchestern nicht zu scheuen braucht. Schon der Einstieg mit der „Jubilee Overture“ von Philip Sparke – dem bekanntesten Komponisten zeitgenössischer, englischer Blasorchestermusik – beeindruckte mit Brillanz und Präzision. Die musikalische Breite und Präsenz stand von Anfang an außer Zweifel. Der Dirigent und Leiter des Orchesters, Wolfgang Hauck verstand es, seine Begeisterung und Akkuratesse auf die mehr als 50 Musiker zu übertragen.

Großartig: Manfred Beinhofer an der Posaune Foto: Andreas Präg

Großartig: Manfred Beinhofer an der Posaune Foto: Andreas Präg

Er führte auch charmant und amüsant durchs Programm. Fasziniert war auch Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer von dem symphonischen Werk „Colors“, eine Komposition des belgischen Komponisten und Arrangeurs Bert Appermont aus dem Jahr 1998. Hier ließ die Rosenheimer Stadtkapelle vier Farben buchstäblich hörbar werden. Großartig dabei der Solist Manfred Beinhofer an der Posaune. Den ersten Teil beschloss das Orchester mit einem Medley aus dem Musical „West Side Story“. Dabei zogen die Musiker alle Register, um das Werk Leonard Bernsteins authentisch auf die Bühne zu bringen. „Mit vereinten Kräften“ (Viribus Unitis), so nannte sich der symphonische Marsch von Josef Bach, mit dem das Orchester die Zuhörer nach der Pause sofort wieder temperamentvoll in seinen Bann zog. Die anschwellenden Crescendi kamen bravourös auf den Punkt, die SchlagzeugLocke blieb unterschwellig und dennoch antreibend aktiv. Ganz anders das „Lied ohne Worte“ von Rolf Rudin. Die Stadtkapelle formulierte da ein romantisches Klanggewand, wie es der Komponist wohl genau so gestaltet hä!e. Wie wandlungsfähig dieser Klangkörper ist, stellte er mit der Komposition „der Magnetberg“ von Mario Bürki unter Beweis. Hier zeichneten die Musiker ein Märchen aus 1001 Nacht musikalisch nach. Die Dramatik und Leidenschaft dieser Geschichte, instrumental erzählt, war außergewöhnlich. Ein letzter Höhepunkt des Abends war die Interpretation von John Miles‘ Hit „Music“, der durch die „Night of the Proms“ Weltberühmtheit erlangte. Das Publikum hielt es kaum noch auf den Sitzen, selbstverständlich forderte es und bekam zwei Zugaben. Bemerkenswert, dass das Orchester ohne Gastmusiker auskommt und jeden Part – bis zu den anspruchsvollsten Solis – ausschließlich mit eigenen Kräften bestreitet.“

Bericht: THEO AUER von https://www.ovb-heimatzeitungen.de

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